Der Rechner, auf dem gebaut wird, steht woanders
Entwicklung findet bei uns fast immer entfernt statt, auf einem Server, der nur über SSH erreichbar ist. Ein Terminal allein reicht dafür nicht: man will Dateien sehen, eine davon schnell ändern, die Container danebenlaufen sehen — und das am liebsten in einem Fenster statt in sechs.
Der erste Versuch hieß MLCRemote und arbeitete wie VS Code: ein Agent wird auf dem entfernten Rechner installiert, alles weitere spricht mit ihm. Das funktionierte ausgezeichnet — nur nicht auf kleinen Servern, und schon gar nicht beim Kunden. Niemand möchte, dass auf seinem Produktivsystem etwas installiert wird, bloß weil wir es uns ansehen sollen.
Also noch einmal von vorn, diesmal über reines SSH: MLC Terminal. Weil sich damit auch Kundensysteme bequem unterstützen lassen, kam der Teil für Docker und Server-Überwachung dazu. Darauf aufbauend entstand ein kleines Tray-Symbol, das zeigt, wer gerade mit einem Rechner verbunden ist.
Entwicklung nur über SSH→MLCRemote→Agent auf dem Zielsystem→beim Kunden nicht machbar→MLC Terminal→SSH Tray Agent
Handbücher schreiben sich in Markdown
Wir dokumentieren fast alles in Markdown — Handbücher, Arbeitsanweisungen, interne Notizen. Was dabei fehlte, war ein Editor, der daraus auch etwas macht, das man jemandem in die Hand drücken kann, und der die Dokumente dabei auf dem eigenen Rechner lässt.
alles in Markdown→daraus muss ein Formular werden→MarkSafe
Bilder von Hand anzupassen ist Fleißarbeit
Zu guter Dokumentation gehören Bilder, und Bilder wollen zugeschnitten, skaliert, beschriftet und in drei Formaten abgelegt werden. Von Hand ist das jedes Mal dieselbe halbe Stunde.
OpticScript macht daraus ein Skript: zuschneiden, skalieren, beschriften, nach PNG, JPEG oder WebP schreiben — wiederholbar und ohne Maus. Unsere Unit-Tests nutzen es für Bildvergleiche. Und der Foto-Schutz, der auf derselben Engine sitzt, versiegelt und kennzeichnet Bilder so, dass sich später belegen lässt, von wem sie stammen.
Bilder für die Doku→jedes Mal dieselbe halbe Stunde→MLC OpticScript→Foto-Schutz
Bilder, ohne sich ein Wochenende freizunehmen
Für lokale Bilderzeugung gibt es sehr gute Werkzeuge — ComfyUI und andere. Nur will und kann sich nicht jeder stundenlang einlesen, wie man so etwas aufbaut. Und es sollte auf einem Mitarbeiter-Laptop laufen, nicht nur auf einer Maschine mit teurer Grafikkarte.
Daraus wurden zwei Prototypen mit offenen Modellen, dazu ein Studio, das die erzeugten Bilder mit Stichwörtern und Stilen wieder auffindbar macht. Und weil sich zeigte, dass solche Bilder beim Vergrößern fürs Drucken Artefakte bekommen, kam ein eigener Dienst fürs Hochskalieren dazu.
Bilder für Handbücher→kein Wochenende für die Einrichtung→Z-Image→MLC SD→Ollama Studio→beim Drucken Artefakte→MLCUpscale
Habe ich vergessen, etwas einzuchecken?
Wer an mehreren Projekten gleichzeitig arbeitet, hat am Freitagnachmittag ein Dutzend Arbeitskopien auf der Platte und keine Vorstellung mehr davon, welche davon sauber ist. Die Frage ist banal, und die Antwort über zwölf Verzeichnisse hinweg mühsam.
GitPulseMLC beantwortet sie auf einen Blick, für lokale und entfernte Repositories zugleich. Das kleinste Werkzeug hier — und eines, das jeder im Haus benutzt.
ein Dutzend Arbeitskopien→habe ich alles eingecheckt?→GitPulseMLC