Copyright-Schutz für Fotografen

Dein Name steckt im Bild — nicht daneben. OpticScript markiert deine Fotos mit einer unsichtbaren Urheber-Kennung. Sie sitzt in den Bildpunkten selbst, nicht in den Metadaten. Wird das Foto kopiert, beschnitten, verkleinert und neu komprimiert, ist die Kennung weiterhin da und lässt sich jederzeit nachweisen.

Schützen: 10 Fotos im Monat kostenlos, mit OpticScript Pro ohne Grenze. Prüfen ist in jeder Ausgabe kostenlos.

Dein Zeichen reist mit: ein markiertes Foto, dasselbe Foto quadratisch beschnitten, auf 640 Pixel verkleinert und als JPEG ohne Metadaten gespeichert — und die Prüfung findet die Urheber-Kennung AB-2026

Echter Ablauf, nicht nachgestellt: markiert, von einer „Plattform“ beschnitten, verkleinert und neu komprimiert, dann geprüft. Seefoto (Murner See): W. Bulach, CC BY-SA 4.0; die Grafik steht unter derselben Lizenz.


Das Problem mit Metadaten

Copyright-Vermerk, Name, Kontakt — all das steht bei den meisten Fotos in den EXIF- und IPTC-Feldern. Soziale Netzwerke, Messenger und viele Webseiten löschen genau diese Felder beim Hochladen. Übrig bleibt ein Bild ohne jeden Hinweis auf dich.

Ein sichtbares Wasserzeichen stört das Bild und ist schnell weggeschnitten.

Was OpticScript anders macht

Die Kennung ist in das Bild selbst eingewoben, verteilt über die ganze Fläche und so fein, dass man sie nicht sieht. Sie übersteht das, was mit Fotos im Netz üblicherweise passiert:

  • Neu komprimieren — auch starke JPEG-Kompression
  • Verkleinern — auf Webgröße, auch auf die Hälfte
  • Zuschneiden — Ränder weg, das quadratische Instagram-Format
  • Drehen und Spiegeln — hochkant gestellt, auf den Kopf, seitenverkehrt
  • Metadaten entfernen — die Kennung braucht sie nicht

In unseren Tests mit 24 Fotos wurde die Kennung nach diesen typischen Veränderungen in 23 bis 24 von 24 Fällen wiedergefunden. Eine falsche Kennung wurde nie gemeldet: Wenn OpticScript eine Kennung findet, ist es die richtige. Unmarkierte Fotos wurden nie fälschlich als markiert erkannt.

Prüfen kann jeder

Ob ein Bild eine Kennung trägt, lässt sich in jeder Ausgabe von OpticScript prüfen, auch in der kostenlosen. Im Streitfall hilft das: Die Gegenseite, ein Anwalt oder eine Plattform muss nichts kaufen, um deinen Nachweis nachzuvollziehen.

MLC Foto-Schutz — ohne eine Zeile Skript

Für den Alltag gibt es eine eigene kleine App, die mit OpticScript installiert wird — unter Windows, macOS und Linux. Ein Fenster, zwei Aufgaben:

  • Schützen: Fotos oder einen ganzen Ordner hineinziehen. Jedes Foto bekommt seine Kennung und einen Eintrag in deinem Register. Das Original bleibt unangetastet; die geschützte Kopie behält Aufnahmedaten und Farbprofil und bekommt ein digitales Siegel.
  • Prüfen: Ein Foto hineinziehen — die App sagt, wem es gehört, wann es registriert wurde und ob es seitdem beschnitten oder bearbeitet wurde. Auch Fotos anderer Fotografen, deren Register du hast.

MLC Foto-Schutz: fünf Fotos eines Shootings geschützt, jedes mit seiner Kennung

MLC Foto-Schutz prüft: registriert, als Ausschnitt erkannt, Kennung ohne vorliegendes Register, keine Kennung

Schützen: 10 Fotos im Monat kostenlos, mit OpticScript Pro ohne Grenze. Prüfen ist kostenlos — auch in der App.

Ein Register, das hält

Eine Kennung allein sagt nur: „dieses Foto trägt die Nummer X“. Erst das Register sagt, wem X gehört. Beim Schützen entsteht für jedes Foto ein Eintrag mit deinem Namen, dem Zeitpunkt, dem Titel und einem Fingerabdruck des Bildes — digital signiert mit einem Schlüssel, der deinen Rechner nie verlässt. Die Kennung im Foto ist der Fingerabdruck genau dieses Eintrags.

  • Nicht nachzumachen: Ohne deinen Schlüssel kann niemand einen Eintrag erzeugen, der zu deiner Kennung passt.
  • Weitergeben: Dein Register exportierst du als Datei für Kunden, Agenturen oder einen Anwalt. Es enthält nur die Einträge und deinen öffentlichen Schlüssel — nichts Geheimes. Damit kann jeder prüfen.
  • Nicht zu überschreiben: Ein Foto, das schon eine Kennung trägt, wird kein zweites Mal geschützt — auch nicht von jemand anderem.

Öffentlich nachschlagen: die MLC Photo Registry

Wer eine Kennung findet, kann in der MLC Photo Registry nachschlagen, ob und seit wann sie registriert ist — ohne dein exportiertes Register. Foto-Schutz reicht deine Einträge dort ein, wenn du zustimmst: nur die signierten Einträge, nie ein Foto. Dein Name erscheint öffentlich nur, wenn du es in deinem Konto freigibst. Freiwillig und kostenlos; automatisches Einreichen schaltest du selbst ein.

Ein Siegel, das jede Änderung zeigt

Zusätzlich zur Kennung im Bild versiegelt Foto-Schutz die Datei nach dem offenen Standard C2PA („Content Credentials“), den auch Kameras, Adobe und große Plattformen lesen. Das Siegel nennt dich als Urheber, trägt dein Copyright und die Registerkennung und ist mit demselben Schlüssel signiert wie dein Register.

Kennung und Siegel ergänzen sich:

  • Die Kennung übersteht Bearbeitung — sie beweist auch nach dem Hochladen, Verkleinern und Zuschneiden, dass das Bild von dir ist.
  • Das Siegel zeigt jede noch so kleine Änderung an der Datei: Wer dein Original prüft, sieht „gültig“; wurde daran etwas verändert, „ungültig“. Plattformen entfernen das Siegel oft beim Hochladen — dann zählt die Kennung.

Wer dein exportiertes Register hat, sieht dein Siegel als „Aussteller bekannt“. Öffentliche Prüfseiten bestätigen Signatur und Unversehrtheit, nennen den Aussteller aber „unbekannt“, weil das Zertifikat von dir selbst stammt und nicht von einer der wenigen offiziellen C2PA-Zertifizierungsstellen.

So sieht es im Skript aus

const foto = Engine.loadImage(INPUT);
foto.resize(2048, 1365);                       // erst bearbeiten
const r = foto.protect({ title: "Seefoto" });  // dann schützen und registrieren
foto.save(OUTPUT, { quality: 90 });
const v = Engine.loadImage(INPUT).verify();
console.log(v.registered ? `${v.owner}, ${v.created}` : (v.found ? "Kennung ohne Register" : "keine Kennung"));

Ohne Skript geht dasselbe auf der Kommandozeile: mlcos-protect protect *.jpg und mlcos-protect verify foto.jpg — beide mit Siegel. Nur das Siegel: mlcos-seal sign und mlcos-seal verify.

Mit dem Batch-Manager markierst du ganze Shootings in einem Durchgang.

Was es kann und was nicht

Ehrlich gesagt:

  • Ein Beweismittel, kein Kopierschutz. Niemand wird am Kopieren gehindert. Du kannst aber zeigen, dass ein Bild von dir stammt.
  • Starke Ausschnitte — bleibt deutlich weniger als etwa zwei Drittel des Bildes übrig, wird die Kennung unsicher.
  • Gedreht oder gespiegelt? Um 90°, 180°, 270° gedrehte und gespiegelte Bilder werden erkannt — ein nur leicht schräg gestelltes Foto nicht.
  • Kräftiges Entrauschen oder sehr starkes Rauschen schwächt die Kennung deutlich. Normales Rauschen, Schärfen und leichtes Weichzeichnen übersteht sie.
  • Sehr kleine Bilder (Vorschaubilder unter etwa 300 Pixeln) tragen zu wenig Fläche für die Kennung.
  • Unsichtbar heißt: beim normalen Betrachten nicht zu sehen. Wer es noch unauffälliger will, wählt eine geringere Stärke. Wer mehr Widerstand gegen starke Bearbeitung will, eine höhere.

Was noch kommt

  • Ein Prüfer im Browser auf mlcgo.eu: Foto hineinziehen, das Ergebnis sehen — ohne Installation, und das Foto verlässt dabei deinen Rechner nicht.